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Im Regen gemalt.

Aktualisiert: 22. Mai

Warum ich bei jedem Workshop von Ulrike Hirsch dabei bin.

Es regnet. Nicht ein bisschen. Sondern es schüttet. Ich sitze draußen vor der Tür, das Dach über mir, Malsachen auf dem Schoß. Vor mir läuft Regenwasser in Sturzbächen die Straße hinunter. In der Ferne grollt ein Donner.


Drinnen ist kein Platz. Der Gemeinschaftsraum im Keller war schon besetzt. Ich malte manchmal am Katzentisch, mal hier, mal dort. Heute sitze ich eben draußen. Und ich male.

Irgendwann flackert die WLAN-Verbindung. Bricht ab.

Der Workshop läuft online. Ohne WLAN kein Workshop.

Ich laufe rein, frage die Besitzer des Campingplatzes, erkläre hastig, was los ist. Sie kümmern sich.

Kurz darauf: wieder verbunden.

Bunte Malstifte und Skizzenbuch auf dem Tisch im Camperurlaub - Malmaterial für intuitives Malen
Malsachen im Gepäck. Immer.

Ich atme durch. Setze mich. Male weiter.

Wer mich so erlebt, fragt sich vielleicht: Warum tut sie das? Warum fährt sie nicht einfach in den Urlaub, ohne Stifte und Papier? Warum ist ihr das so wichtig?

Seit meiner Ausbildung zur Malbegleiterin für Heilsames Intuitives Malen war ich bei jedem Workshop von Ulrike Hirsch dabei. Keinen einzigen verpasste ich. Nicht im Alltag, nicht im Urlaub, nicht wenn das Leben dazwischenkam.



Unter ihrer Anleitung malen

Es gibt Momente, in denen ich male und spüre: Hier bin ich richtig. Nicht weil alles einfach wäre. Manchmal ist es das Gegenteil. Ich sitze vor meinem Blatt und merke, wie sich etwas in mir anspannt. Der Wunsch, es gut zu machen. Vielleicht sogar schön. Oder richtig.

Und dann kommt ihre Stimme: Mach es spielerisch. Wie ein Kind.

Und etwas in mir entspannt sich. Ulrike hält einen Raum, in dem ich ganz ankommen kann. Ihre Anleitung ist liebevoll und klar zugleich. Sie führt, ohne zu lenken. Sie gibt Impulse, die in mir landen. Nicht als Aufgabe, sondern als Einladung.

Diese Impulse tragen mich zu Bildern, die ich mir nie ausdenken würde. Bilder, die mich selbst überraschen. Die aus einer Tiefe kommen, die ich alleine vielleicht nicht erreicht hätte.

Ich lerne jedes Mal etwas. Manchmal sind es neue kreative Starthilfen. Möglichkeiten, sanft auf dem Blatt anzukommen. Inspirationen, mal wieder ein anderes Material zu nehmen. Neue Impulse und Übungen. Oft ist es etwas Tieferes: eine Art, hinzusehen.

Eine Haltung dem Bild gegenüber.

Sich selbst gegenüber.

Ihre Worte bleiben. Ich nehme sie mit in meine eigenen Kurse. Nicht als Zitate, sondern als Haltung. Als etwas, das in mir gelandet und gewachsen ist.



Was meine Bilder mir sagen

Jedes Mal, wenn ich in einem ihrer Workshops male, schöpfe ich etwas heraus.


Manchmal wird etwas sichtbar, das ich schon gespürt habe. Ein Gefühl, das Form annimmt und Farbe bekommt.


Manchmal trifft mich das Bild mit etwas Unerwartetem. Etwas, das ich nicht gesucht habe und das mich trotzdem findet.

Intuitives Malen ist kein Hobby für mich. Es ist ein Weg zur Selbsterkenntnis. Und Ulrikes Workshops sind immer wieder ein Stück dieses Weges.

Ich folge ihren Impulsen. Wähle meine Farben. Male ohne Plan, ohne Ziel. Und irgendwann schaue ich hin und denke: Ach so. Stimmt. Genau das.



Intuitives Malen - leuchtendes Bild in Gelb und Orange, entstanden in einem Workshop von Ulrike Hirsch
Gemalt in Ulrikes Workshop. Am Katzentisch.


Ich liebe das Heilsame Intuitive Malen. Was es bewirkt, auslöst, verändert, möglich macht. Das erlebe ich bei Ulrike immer wieder neu. Was du selbst dabei erleben kannst, findest du hier.



Verbunden sein

Ulrike schafft einen Raum, in dem Verbundenheit entsteht. An einem Abend. Mit Frauen, die sich vorher nicht kannten.

Es sind auch Teilnehmerinnen dabei, die ich aus der Ausbildung kenne. Wir wohnen in ganz Deutschland verstreut. In den Workshops treffen wir uns wieder.

Wir malen. Jede für sich. Und doch nicht allein. Ich höre, was die Übung mit ihnen macht. Ich erzähle, was es mit mir macht. Manchmal teilen wir unsere Bilder in den Austauschgruppen. In diesen Momenten entsteht Verbundenheit. Durch das gemeinsame Malen. Das gemeinsame Erleben. Das sich Zeigen und sich Sehen.


Das Bild


Und dann ist da das Bild selbst. Meistens (nicht immer, aber meistens) verlasse ich den Workshop in Liebe mit dem, was entstanden ist. Nicht weil es perfekt wäre. Sondern weil es meins ist. Weil ich darin etwas von mir erkenne.

Das erfüllt mich.

Immer wieder.



Warum das kein Widerspruch ist

Als Kursleiterin selbst Teilnehmerin zu sein, finden manche überraschend. Ich finde es selbstverständlich.

Wer andere begleiten will, muss den Weg kennen. Nicht aus Büchern, sondern aus eigener Erfahrung. Aus dem eigenen Zittern vor dem leeren Blatt. Aus dem eigenen Ringen mit der inneren Kritikerin. Aus dem eigenen Erleben während des Malens. Aus dem eigenen Moment, in dem ein Bild plötzlich spricht.

Was meine Kursteilnehmerinnen in meinen Kursen erleben, erlebe ich bei Ulrike selbst: Abschalten, sich wieder echt fühlen, sich freimalen, Verbundenheit spüren. Jedes Mal. Ich erzähle nicht von etwas, das ich nur kenne.

Ich erzähle von etwas, das ich (er)lebe. Was dich in meinen Kursen erwartet, findest du hier.

Was ich bei Ulrike empfange, gebe ich an meine Kursteilnehmerinnen weiter: Inspiration, Stille, ein gehaltener Raum, Impulse als Einladungen. Nicht als Kopie. Als Echo.

Deshalb sitze ich draußen im Regen und male. Deshalb frage ich nach dem WLAN. Deshalb war ich bei jedem Workshop dabei.

Und ich werde es bleiben. Vielleicht liest du das und spürst die Sehnsucht, selbst zu malen. Selbst zu erleben, was ein Bild dir sagen kann. Und vielleicht irgendwann so begeistert zu sein, dass Malmaterial einfach ins Reisegepäck gehört. Vielleicht zögerst du, weil du denkst, du bist nicht kreativ (genug). Oder weil du nicht weißt, ob es das Richtige für dich ist. Schreib mir gerne. Ich freue mich, von dir zu hören.

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